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"Maximal" in der Stettiner Straße am Ende PDF Drucken E-Mail


Kommentar zum Ende des "Maximal" in der Stettiner Straße 17, Rodgau - Jügesheim

Vom unrühmlichen Ende einer Vision

Angetreten sind sie alle vor vielen Jahren mit der Maxime, im MAXIMAL in Rodgau Jügesheim den Künstlern der Region ein Forum zu verschaffen,einen Raum, eine Spielstätte, um unabhängige Kulturformen zu präsentieren.

Von der Weltmusik, über beispielhafte Theaterinitiativen, bis hin zur gefälligen bis modernen Jazz Musik hatte das MAXIMAL alles zu bieten, was ein kunstinteressiertes Herz höher schlagen lässt.

So weit so gut. Doch das erste Gründungsmitglied des Vereins und der Mäzen des MAXIMAL, Dieter Stein wurde, wie viele andere Unternehmer auch ein Opfer der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise.

Die Zuwendungen an das MAXIMAL flossen nicht mehr in der gewohnten Form und Dieter Stein suchte verzweifelt mit gleichgesinnten Kunstinteressierten Vereinsmitgliedern nach einer Alternative und nach Möglichkeiten den Verein über die schwere Zeit zu retten.

Auf diesem Weg fand er einige Mitstreiter, unter anderem Sponsoren, die aktuell bereit waren zu helfen und unbürokratisch spendeten.

Als unbürokratischer Förderer und Mittler ganz vorne dabei unser Bürgermeister Alois Schwab.

So konnten die letztjährigen Veranstaltungen und die ersten diesjährigen Veranstaltungen mit großem Erfolg für das MAXIMAL bereits durchgeführt werden.

Doch bereits seit einiger Zeit gab es in der Maximal Kulturinitiative e.V interne Unstimmigkeiten der Vorstandsmitglieder, die auf das Bitten ihres Mäzens Dieter Stein, der die Räume in der Stettiner Straße zur Verfügung stellte und sich mit massiver finanzieller Unterstützung in den bisherigen Jahren der Existenz des MAXIMAL hervorgetan hatte, keine Bereitschaft zeigten, das Finanzierungsmodell des MAXIMAL auf den Prüfstein zu stellen.

Im Gegenteil, Dieter Stein wurde sogar noch verspottet, weil er seinen Mäzenatenverpflichtungen finanziell nicht mehr nachkommen konnte, da er viel Geld in sein internationales Software Produkt CUBE TWISTER stecken musste. (siehe Artikel in der Offenbach Post vom 23.01.2010.)

Werner Kremeier, der auch in seiner Eigenschaft als Grüner /Bündnis 90 Abgeordneter im Rodgauer Stadtparlament aktiv ist, hatte jedoch eine andere Vorstellung von der weiteren Vorgehensweise in Sachen Kultur.

Hatten die Vorstandsmitglieder vorher nichts an den Räumlichkeiten auszusetzen, in denen sie für einen Apfel und ein Ei ihre Vorstellungen duchführen konnten, so wurden nach den Verwerfungen im Vorstand plötzlich die baulichen Gegebenheiten der eigenen Vereinsunterkunft angezweifelt und in Frage gestellt.

Dieter Stein, Förderer und Gründer des Vereins, sah sich plötzlich mit konstruierten Vorwürfen konfrontiert und wurde von der Mehrheit der Vereinsmitglieder aus dem Verein MAXIMAL gemobbt. Und warum ? Weil er nicht mehr länger den Hauptteil der Kosten tragen konnte, die er bisher für das MAXIMAL übernommen hatte.

Alle seine Kompromiss-Angebote, die selbstlose Reaktion der aktuellen Sponsoren und die Hilfestellung des Bürgermeisters Alois Schwab konnten die Vereinsmitglieder nicht überzeugen.

Die Wünsche und Möglichkeiten der im MAXIMAL auftreteten Künstler wurden ignoriert, da dem Verein die weiteren Mittel und Räume fehlen, die Initiative umgehend weiterzuführen, es stand sogar eine Rückabwicklung der jetzt im Prospekt geplanten Termine der Künstlerauftritte zur Disposition !

Wie bitte, läßt sich der kulturelle und politische Anspruch der Grünen mit dem Verhalten ihres Werner Kremeier und des neuen "Maximal" Vorstandes noch aufrechterhalten, wenn auf dem Altar der Rechthaberei die Möglichkeit auch weiterhin im MAXIMAL in der Stettiner Straße in Rodgau Jügesheim Künstlerinnen und Künstler zu präsentieren, geopfert wird ?

Ein weiteres trauriges Kapitel aus der unrühmlichen Rodgau Agenda.

Mobben um jeden Preis.

Klaus Möller, 23.01.2010

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Januar 2010 um 09:15 Uhr