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Trendelburg-Besuch PDF Drucken E-Mail

ZMB Fraktion besucht die 100 EE Kommune Trendelburg.

Die in Rodgau geführte Diskussion um alternative Energien hat die ZMB Fraktion im Rodgauer Stadtparlament zum Anlass genommen, der Stadt Trendelburg einen Informationsbesuch abzustatten. Bürgermeister Bernhard Klug empfing die Delegation von ZMB und erläuterte den  Rodgauer Parlamentariern das Energiekonzept der Kommune Trendelburg.

 

Trendelburg besteht aus acht Stadtteilen, neun Weilern und umfasst eine Gemarkungsfläche in der Größe Rodgaus (69 qkm).

Mit ca. 6000 Einwohnern ist Trendelburg zwar eine kleine Stadt, die dennoch energietechnisch bahnbrechendes geleistet hat.  In dem  sie auf Gewinnung von Strom durch vier alternative Energieformen seit 1996 setzt.

Wasserkraft (Diemel) ,Windkraft, Solarenergie (Photovoltaik) und Bioenergie.

23600 kW Windkraft sorgen für einen Energiegewinn von 17 GWh Stunden pro Jahr. Dies alleine deckt mehr als den gesamten Stromverbrauch von Trendelburg und seiner Ortsteile.

Im Gesamtbild , so Bürgermeister Bernhard Klug, erwirtschaftet die Stadt Trendelburg mit ihrem Energiemix im Jahr 2009 29,3 GWh bei einem Energieverbrauch von nur 15,6 GWh.

Im Übrigen, so Klug, ist das Engagement der Bürgerinnen und Bürger ein unerlässlicher Bestandteil dieses Energiekonzeptes.

In Trendelburg wurden von den Bürgern mittels Solaranlagen (Photovoltaik), 600 MWh erwirtschaftet. Doch damit nicht genug.

Trendelburg plant darüber hinaus eine Erneuerung der bestehenden Anlagen (Repowering) um die Energiegewinnung noch effizienter betreiben zu können.

Im Zuge der Erneuerungen sind fast alle kommunalen Dachflächen verpachtet.

Bürgermeister Klug führte die Fraktionäre von ZMB  (Zusammen mit Bürgern) zu einigen Energieprojekten. So stand ein Besuch im örtlichen Kindergarten an, dessen Solaranlage gesponsored durch verschiedene Firmen des Ortes einen Teil des Gesamtenergiebedarfs des Kindergartens deckt. Die erwirtschafteten Gewinne dieser Anlage fließen direkt in die Kasse des Kindergartenfördervereines.

Der Besuch wurde abgerundet durch die Besichtigung einer großen Biogas Anlage, des örtlichen Freibades und des Windparks mit 24 600 KW Windrädern.

Der Flächenbedarf zum Betrieb eines Windrades bezifferte Bürgermeister Klug auf ca. 1 ha und die aus seiner Erfahrung erforderliche Windgeschwindigkeit sollte 5,5 m/s nicht unterschreiten, sonst steht die Rentabilität in Frage.

Fazit des Besuches: Nur wenn Bürger, Magistrat und Parlamentarier an einem Strang ziehen (runder Tisch), lässt sich ein sinnvolles Energiekonzept entwickeln und umsetzen. Schnellschüsse und Einzelaktionen sind kontraproduktiv.

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