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Unser Rodgau im Jahr 2050 - Ein Traum Drucken
traum Ein Blick auf den Rodgau Park an der Konrad-Kappler-Straße überzeugt den Gast aus Dietzenbach. Bewundernd gleitet sein Blick über die seit zwanzig Jahren sich immer wieder wachsende Rodgauer Kulturmeile. Dank einer beispiellosen Bürgerinitiative in den Jahren 2016 bis 2022 erschufen die Rodgauer Bürgerinnen und Bürger in Eigeninitiative einen Kulturpark, der weit über die Region bekannt geworden ist.

Der WandelAuf dem Weg zum völlig neu gestalteten und farbenfrohen Rathaus in der Jügesheimer Ortsmitte, fragte der Gast aus Dietzenbach, wie man eine solch offene und einladende Architektur mit der Historie vereinbaren konnte. Sein Rodgauer Gastgeber wies auf die jüngere Rodgauer Geschichte hin, die diese Veränderung Rodgaus überhaupt erst möglich gemacht hatte. Begonnen hatte der Wandel in der größten Finanzkrise die die Stadt Rodgau jemals erlebt hatte und zwar im Jahre 2013. Damals wurde ein Haushalt verabschiedet, so der Gastgeber, der alle bisherigen Gepflogenheiten solider Stadtpolitik mit einem Schlag über den Haufen warf.  Mit einer nicht zu verantwortenden Aufnahme von 55 Millionen Euro neuer Kassenkredite, schaufelte sich damals das Parlament der Stadt sein eigenes finanzielles Grab. Durch dieses unsolidarische und fehlerhafte Verhalten der Parlamentarier, so sahen das viele Bürger damals, wurde die Grundlage für einen Verschuldungsgrad geschaffen, der schon bald keinerlei Handlungsspielräume mehr zulassen würde. EigeninitiativeVielen Bürgern missfiel das damals so sehr, dass sie in einer ebenfalls im Kreis beispiellosen Art und Weise das Heft des Handelns selbst in die Hand nahmen und das Parlament sich selbst und seiner Ignoranz überließen. Die Rodgauer Handwerker und Unternehmer schlossen sich zusammen mit vielen interessierten Bürgern und verkauften Anteile an ihren Unternehmen und Geschäften, um die Banken, die für das ganze Elend der Schuldenmaximierung in erster Linie verantwortlich zeichneten, aussen vor zu lassen. So entstand in Rodgau in kürzester Zeit eine solidarische Kreislaufwirtschaft, die allen Rodgauern diente und für die kommenden Jahre ein wahrer Segen war. Die Rodgauer Schuldenmacher von damals, so der Rodgauer Gastgeber zu dem Dietzenbacher, überlebte die damalige Legislaturperiode nicht und Neuwahlen mussten ausgerufen werden. Nun wählten die Rodgauer Bürgerinnen und Bürger jene Parlamentarier, die schon immer vor der Schuldenfalle gewarnt hatten. SparwillenUnd das Tolle war damals, dass alle bewusst den Gürtel enger schnallten – jeder auf seine Weise. So kamen harte Jahre auf Rodgau zu und das Parlament änderte sich völlig. Die absolute Mehrheit erhielt eine Schuldenunion von Bürgern aus allen Parteien, die es als vornehmste Aufgabe ansahen, die Finanzen der Stadt zuerst einmal wieder zu konsolidieren. Alles an freiwilligen Leistungen wurde vorübergehend ausgesetzt und über dem Rathaus prangte eine Laufschrift mit dem Satz: "Frage nicht was deine Stadt für dich machen kann , sondern frage was Du für Deine Stadt machen kannst!" Unter dieser Maxime standen die nächsten mageren Jahre bis sich die allgemeine Stimmung drehte und Rodgau dank seiner Sparmaßnahmen in kommenden Jahren die Grundlagen schuf, die Kinder und Kindeskinder schuldenfrei zu stellen. Während in anderen Gemeinden teilweise jeder Handlungsspielraum verschwand und die Städte und Gemeinden selbst von Schuldenkommissaren verwaltet wurden, legten die Rodgauer Bügerparlamentarier jedes Jahr einen ausgeglichenen Haushalt vor. Der AufschwungUnternehmen und Handwerker von außerhalb waren von den Anstrengungen der Rodgauer Bürgerinnen und Bürger derart beeindruckt, dass sie sich vorwiegend in Rodgau ansiedeln wollten. Das Kulturleben war erstarkt, viele private Initiativen übernahmen die Kleinkindbetreuuungen – Eltern halfen sich gegenseitig – die solidarische Gemeinde Rodgau konnte sich so durch die schwierigen Zeiten helfen und ein Bau- und Zuzugsboom setzte ein. Ganz zu schweigen von den Kulturiinitiativen die aus Rodgau eine liebens- und lebenswerte Stadt machten. Nur so konnte sich Rodgau zur finanzstärksten Kommune im Jahre 2050 entwickeln.