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- Anfrage 25.01.2013 Behinderte und städtischer Busverkehr - AW Drucken
rollstuhl  
Der ÖPNV in Rodgau erfüllt für die 
Mobilität älterer Mitbürger in Rodgau eine wichtige Aufgabe. Dazu stellen sich uns folgende Fragen:
   1.	In welcher Form wird der städtische Busverkehr für ältere Mitbürger
      attraktiv gestaltet ?
   2.	Inwieweit können behinderte Mitbürger (Rollstuhl oder Rollator) auf
      Hilfe rechnen (Ein- und Aussteigen) ?
   3.	Gibt es ähnliche Hilfestellung für Behinderte im ÖPNV wie im
      Stadtgebiet Frankfurt ?

Antwort:
1. In welcher Form wird der städtische Busverkehr für ältere Mitbürger
attraktiv gestaltet?

Rodgau verfügt über ein relativ dichtes Haltestellennetz im Stadtbusverkehr
und bietet somit gerade älteren Fahrgästen relativ kurze Wege zu den
Haltestellen. Die Haltestelleninfrastruktur wird zunehmend nach Kriterien
der Barrierefreiheit gestaltet: Baulich wird an den Haltestellen der
Bordstein angehoben, um den Höhenunterschied zwischen Haltestelle und
Fahrzeug zu verringern und somit gerade älteren Fahrgästen den Ein- und
Ausstieg zu erleichtern.

Die Stadtwerke Rodgau setzen ausschließlich neue moderne
Niederflurfahrzeuge ein, die vom Fahrpersonal zusätzlich abgesenkt werden
können, um den Höhenunterschied zwischen Haltestelle und Fahrzeug noch
weiter zu reduzieren. In den Stadtbussen gibt es in Türnähe gekennzeichnete
Sitzplätze, die vornehmlich für sitzplatzbedürftige und
mobilitätseingeschränkte Personen vorgesehen sind.

Der Stadtbusverkehr in Rodgau, der auf den Fahrplan der S-Bahn ausgerichtet
ist, zeichnet sich durch dichte Taktfahrpläne (Halbstundentakt) aus, die
somit gerade für ältere Fahrgäste leicht verständlich und nutzbar sind.

Ältere Mitbürger werden im städtischen Nahverkehr von sogenannten
RMV-MobiPartnern unterstützt. Hierbei handelt es sich um Senioren, die
andere Senioren an den Umgang mit Bus und Bahn heranführen und als Ratgeber
und Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Sie trainieren
Alltagssituationen, wie beispielsweise den Fahrkartenkauf, den Fahrzeugein-
und Ausstieg, und begleiten sogar Senioren in Bus und Bahn auf ihrer Fahrt.


2. Inwieweit können behinderte Mitbürger (Rollstuhl oder Rollator) auf
Hilfe rechnen (Ein- und Aussteigen)?

Die Haltestellen der Stadtbusse werden zunehmend barrierefrei, klar und
übersichtlich gestaltet. Baulich werden die Bordsteine der Haltestellen
zunehmend angehoben. Der Höhenunterschied zwischen Wartefläche und Fahrzeug
wird damit verringert und erleichtert das Ein- und Aussteigen von
Fahrgästen. Der Höhenunterschied zwischen Fahrzeugeinstieg und Haltestelle
wird zusätzlich durch neue moderne Niederflurfahrzeuge, die vom
Fahrpersonal abgesenkt werden können, weiter verringert. Der niedrige
Einstieg erleichtert auch Fahrgästen mit Rollstuhl oder Rollator das
Reisen. Im Fahrzeug steht eine barrierefrei erreichbare Abstellfläche für
einen Rollstuhl oder Rollator in Verbindung mit sicheren Haltemöglichkeiten
(gepolsterte Prallplatte) zur Verfügung. Alle Stadtbusse der Stadtwerke
Rodgau sind darüber hinaus mit Klapprampen ausgestattet, damit
mobilitätseingeschränkte Fahrgäste die Resthöhe zwischen Haltestellenfläche
und Fahrzeugboden überwinden können.
Darüber hinaus sind die Busfahrer selbstverständlich stets bestrebt -
soweit es ihnen möglich ist - mobilitätseingeschränkten Fahrgästen beim
Ein- und Aussteigen zu helfen.


3. Gibt es ähnliche Hilfestellung für Behinderte im ÖPNV wie im Stadtgebiet
Frankfurt ?

Genauere Angaben liegen uns hierzu nicht vor.
Die Stadtwerke Rodgau möchten mobilitätseingeschränkten Fahrgästen einen
guten Service bieten und sind selbstverständlich bemüht den aktuellen
Standard zu erhöhen.


Stadtwerke Rodgau			aufgestellt:



Dieter Lindauer			Michèle Rämö
Betriebsleiter				Sachbearbeiterin Verkehrsbetrieb