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Kommentar - freie Kindertagesstätte
Hans-kl

Kommentar: Schritt in die richtige Richtung

Mit großer Freude haben wir die Ankündigung der Hessischen Landesregierung vernommen, ab Mitte nächsten Jahres die Kosten der Kindertagesstätten teilweise zu übernehmen.

Wir müssen der FDP dafür danken, dass sie, wie wir der Presse entnehmen durften, auf die Idee kam die KiTas kostenfrei zu gestalten und nun nach 30jähriger Lobbyarbeit bei den verschiedenen Landesregierungen, bei denen auch die FDP Koalitionspartner war, es nun endlich geschafft hat, die derzeitige schwarz/grüne Regierung davon zu überzeugen, die ca. 130 € monatlich bei unseren ca. 1500 KiTa-Kindern (2 340 000 €/a)zu übernehmen.

Unsere Stadt hat im Jahre 2011 beschlossen, die Eltern von den KiTa-Gebühren freizustellen. Tausende von Rodgauer und Millionen Hessischer Eltern haben über Generationen hinweg Gebühren für den Besuch der KiTas ihrer Kinder bezahlt. Zwei Gemeinden wollten das ändern: Bad Homburg (hat genügend Überschüsse im Haushalt) und Rodgau (hat keine Überschüsse im Haushalt und muss Schulden machen).

Wir lassen es uns auch nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass weit über 10 Mio € zwischenzeitlich von der Stadt übernommen wurden und nun im Schuldenberg von ca. 55 Mio € enthalten sind. Die Kinder, die noch im Kindergarten oder nun in der Schule sind, dürfen dann diese Schulden in Zukunft abtragen. In allen anderen Städten und Gemeinden Hessens (425) sind diese Kosten nicht als Schulden aufgelaufen. Wir sind schon einzigartig.

Wir waren immer schon der Meinung, dass eine frühkindliche Erziehung sinnvoll ist und somit der Kindertagesstättenbesuch kostenlos sein sollte, wenn man das Geld übrig hat und nicht durch zusätzliche Verschuldung  finanziert werden muss. Man darf die Frage stellen: Hat sich dieser finanzielle Einsatz für die Stadt gelohnt? Sind wirklich seit 2011 durch diesen Anreiz so viele junge solvente Familien nach Rodgau gekommen, wie immer wieder von der 4er-Kooprtation betont wird? Den Beweis ist sie uns bis heute schuldig geblieben. Es scheint, dass die 4er-Kooperation das alles  beschlossen hat und dann diese „soziale Errungenschaft“ wie eine Monstranz vor sich herträgt.

Wir sind gespannt, wie sich das in Rodgau noch weiterentwickelt.

Johannes Pickert