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Verkehrssituation in Rodgau
verkehr

Komplette PRESSEERKLÄRUNG

Wachsender Unmut wegen zunehmender Verkehrsbelastung

 

Zu Beginn der letzten Stadtverordnetenversammlung am 08.04. hat eine Bürgerinitiative um die Familie Flottmann, eine Unterschriftenliste an die Stadtverordnetenversammlung, stellvertretend die Stadtverordnetenvorsteherin Frau Anette Schweikart-Paul übergeben. Im Begleitschreiben drückt sich ihr Unmut über die bestehende Verkehrsbelastung um die „Triangel“ in Jügesheim aus. Der zunehmende Verkehrslärm, sowie die Abgase setzen den Anwohnern immer stärker zu.

„Was geschieht nun mit der Eingabe der Bürger?“, fragt sich der Fraktionsvorsitzende der ZmB-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, Johannes Pickert. „Sie verschwindet wahrscheinlich erst einmal in einer Schublade, da die 4er-Kooperation auf das zu spät beauftragte Verkehrsgutachten wartet. Es wird frühestens 2021 vorliegen. Dann kommt die parlamentarische Aufarbeitung, die Bereitstellung der Gelder, die Beauftragung usw. Jeder kann sich selbst ausrechnen, wann die erste Maßnahme realisiert wird.“

Dass die „Triangel“ nicht der einzige verkehrstechnische Brennpunkt in Rodgau ist, zeigt sich auch im Streit um die Anbindung des geplanten Baugebietes Nieder Roden N39. Die Anwohner des Forchheimer Sees sorgen sich um den Bauverkehr und den zukünftigen Verkehr aus dem N39 zur Rodgau-Ringstraße.

Außerdem gibt es noch den Dauerbrenner „Fortsetzung der Rodgau-Ring-Straße“ und der Durchstich von der südlichen Ringstraße zur B 45 neu. Der Bauverkehr durch das Baugebiet Hainhausen H17, sowie die Verkehrszunahme auf der Autobahn Würzburg – Frankfurt, und der damit verbundene Ausweichverkehr bei Staus durch Hainhausen und Weiskirchen, sowie der Wilhelm-Leuschner-Straße, sorgen bei den Anliegern für sehr großen Ärger und Stress.

Seit geraumer Zeit ist die Zunahme des Verkehrs und damit der Unmut der Betroffenen absehbar. Die Fraktion von ZmB hat in den vergangenen Jahren in vielen Anträgen darauf hinzuwirken versucht, diesen Negativtrend entgegen zu steuern, doch leider wurden die Anträge immer ausgebremst oder unser Wunsch nach einem „Masterplan“, den Offenbach und viele andere Städte und Gemeinden entwickelt haben und der ein Verkehrskonzept enthält, lächerlich gemacht. Die Folgen dieser Verzögerungspolitik von SPD, Grünen, FDP und Linke müssen die Bürger nun ausbaden.

Es reicht nun mal nicht, immer mehr Bebauungsgebiete auszuweisen und die entsprechende Infrastruktur, wie Verkehrsverbindungen, Kindergärten- und Schulplätze usw. nicht parallel mit zu entwickeln. Aus diesem Grund stimmt die Fraktion von „Zusammen mit Bürgern“ (ZmB) seit einiger Zeit keiner Bebauungsvorlage in der Stadtverordnetenversammlung mehr zu. Das Vorgehen der 4er-Kooperation ist unvernünftig und leichtfertig.

Zurzeit werden alle Vorschläge, Zwischenlösungen und Beschwerden mit dem Argument, ein Mobilitätskonzept sei in Arbeit, erschlagen.

Der derzeit gültige General-Verkehrsplan ist aus dem Jahre 1987.

Weitsichtige Verkehrsplanung sieht unserer Meinung nach anders aus.